Ratgeber · 26. Oktober 2026

Dresscode bei der Hochzeit: was jeder bedeutet und wie ihr ihn euren Gästen erklärt

Die kurze Antwort: Der Dresscode sagt euren Gästen, wie festlich ihr euch die Kleidung vorstellt. Schreibt ihn in einem Satz mit einem konkreten Beispiel, und sagt es auch, wenn es keinen gibt. Was Gäste stresst, ist nicht das Schickmachen, sondern nicht zu wissen, was erwartet wird.

Die gängigsten Dresscodes

DresscodeKonkretWann er passt
White TieFrack; bodenlanges AbendkleidSehr selten, hochformelle Abende
Black TieSmoking; langes oder sehr elegantes KleidFestliche Abendhochzeiten
Festlich / formellDunkler Anzug mit Krawatte; langes Kleid oder elegantes CocktailkleidDie meisten Hochzeiten
CocktailAnzug, Krawatte optional; knie- oder wadenlanges KleidHochzeiten am Nachmittag und Abend
Smart CasualSakko ohne Krawatte; Sommerkleid oder KombinationGarten-, Strand- und kleine Hochzeiten

Wenn die Hochzeit in Spanien ist

Spanische Hochzeiten sind oft festlicher, als deutsche Gäste erwarten, und gehen lang: Abendessen gegen 21 oder 22 Uhr, getanzt wird bis in die frühen Morgenstunden. Traditionell gilt der Cut am Vormittag und der Smoking am Abend, und lange Kleider sind für Hochzeiten am Nachmittag oder Abend. Sagt das klar, besonders wenn eure Gäste anreisen.

So formuliert ihr ihn, dass niemand rätseln muss

Ein guter Dresscode hat drei Teile:

  1. Der Name: „Festlich", „Cocktail"…
  2. Ein Beispiel: „Anzug und Krawatte; langes Kleid oder Cocktailkleid."
  3. Das Praktische: „Die Trauung ist auf dem Rasen: Pfennigabsätze besser zu Hause lassen" oder „Abends wird es frisch."

Beispiele zum Kopieren:

  • „Festlich. Dunkler Anzug, langes Kleid oder Cocktailkleid. Trauung auf dem Rasen: lieber Blockabsatz."
  • „Cocktail. Keine Krawattenpflicht. Nach Sonnenuntergang wird es kühl, bringt eine Jacke mit."
  • „Smart Casual. Strandhochzeit: Leinen, Sandalen und Lust aufs Tanzen."
  • „Kein Dresscode. Kommt so, wie ihr euch wohlfühlt. Nur Weiß überlasst bitte der Braut."

Was man (freundlich) erbitten kann

  • Kein Weiß und kein Elfenbein, wenn die Braut Weiß trägt.
  • Eine Farbe oder ein Motto, nur wenn es euch wirklich wichtig ist, und mit Spielraum („Erdtöne" statt „Salbeigrün").
  • Schuhe passend zum Boden: Rasen, Sand oder Kopfsteinpflaster machen einen großen Unterschied.

Wo er hingehört

Auf der Einladung reicht ein Wort („Festlich"). Auf der Website die ganze Erklärung: Bei Weddara steht sie im Schritt „Für eure Gäste" im Editor, im Feld „Dresscode (optional)", und erscheint bei den übrigen praktischen Infos. Ist eure Website mehrsprachig, könnt ihr den Dresscode in jeder Sprache schreiben.

Kein Dresscode? Lasst das Feld nicht leer: „Kein Dresscode" beantwortet die Frage auch. Was sonst noch dazugehört: Was auf die Hochzeitswebsite gehört.

Startet eure Website kostenlos und seht euch euren Dresscode in der Vorschau an.

Dresscode bei der Hochzeit: was jeder bedeutet und wie ihr ihn euren Gästen erklärt — Weddara