Ratgeber · 14. Juli 2026

Eure Hochzeitswebsite erstellen in 2026 (die komplette Anleitung)

Eine Hochzeitswebsite ist eine eigene Seite, auf der eure Gäste alles Wichtige zum großen Tag finden: Datum, Ablauf, Anfahrt, Übernachtungsmöglichkeiten und ein Formular für die Zusage. 2026 ist sie so selbstverständlich wie der Hochzeitstisch: Sie ersetzt die hundert WhatsApp-Nachrichten mit immer denselben Antworten, reduziert die Anrufe in letzter Minute und liefert euch eine verlässliche Gästezahl. Sie zu erstellen kostet zwischen 0 und 2.000 € — je nach Weg — und mit einer spezialisierten Plattform ist sie in unter einer Stunde online.

Was genau ist eine Hochzeitswebsite?

Eine Webseite — meist ein langer Einseiter oder ein paar Abschnitte — für ein einziges Ereignis: eure Hochzeit. Keine Firmenseite, kein Blog; sie ist die offizielle Informationszentrale für den Tag. Die Gäste kommen über die Einladung dorthin (Adresse ausgeschrieben oder als QR-Code), über WhatsApp oder über die Save-the-Date-Karte — und finden dort die Antworten auf alle Fragen, die sie euch sonst am Telefon stellen würden.

Der Unterschied zum Verschicken der Infos per Nachricht: Die Website ist immer aktuell. Ändert sich die Abfahrtszeit des Shuttles, korrigiert ihr es einmal und alle sehen die richtige Version. Bei WhatsApp bleibt die Hälfte eurer Gäste auf dem alten Screenshot sitzen.

Warum eine Hochzeitswebsite (auch bei einer kleinen Hochzeit)

  • Null wiederholte Fragen. Um wie viel Uhr geht es los? Gibt es Parkplätze? Dürfen die Kinder mit? Alles im Voraus beantwortet — bei 40 Gästen wie bei 250.
  • Zusagen, die sich von selbst einsammeln. Die Online-Rückmeldung liefert euch eine geordnete Liste: wer kommt, welches Menü, wer den Shuttle braucht — ohne jemandem hinterherzulaufen. Mehr dazu in unserem RSVP-Guide.
  • Entspannte Gäste von auswärts. Wer anreist, braucht Hotels, Zeiten und Karten. Eine Website bündelt alles an einem Ort.
  • Es bleibt eine Erinnerung. Eure Geschichte, die Fotos, der Countdown: Die Website ist auch ein kleines Album der Zeit vor der Hochzeit.
  • Sie spart Papier (und Geld). Viele Paare drucken schlichtere Einladungen und überlassen die langen Details der Website.

Was auf eure Website gehört

Das absolute Minimum passt in sechs Blöcke: Datum und Countdown, Trauung (Ort, Uhrzeit, Karte), Feier (Location oder Restaurant, mit Transfer, falls es einen gibt), Zusage/Absage, Unterkünfte für Auswärtige und eine Telefonnummer oder E-Mail als Kontakt. Darüber hinaus ergänzt, worauf ihr Lust habt: eure Geschichte, eine Fotogalerie, den Dresscode, den Hochzeitstisch oder die Kontonummer.

Dazu haben wir einen eigenen Artikel, Abschnitt für Abschnitt und mit Formulierungstipps: was auf eure Hochzeitswebsite gehört.

Was kostet eine Hochzeitswebsite 2026?

Auf dem Markt gibt es vier Preisklassen:

  • Kostenlos (0 €): die Websites, die manche Hochzeitsportale verschenken. Sie erfüllen ihren Zweck, kommen aber meist mit Werbung, austauschbarem Design und einer langen Adresse, die auf keine Einladung passt.
  • Spezialisierte Plattformen (50–150 €): liebevoll gestaltete Vorlagen, eigener Editor, RSVP inklusive und sofortige Veröffentlichung. Hier liegt Weddara: 89 € für den Essenziell-Tarif und 149 € für Premium mit eigener Domain, inkl. MwSt. und ohne Monatsgebühren.
  • Freelance-Designer (300–800 €): eine Website nur für euch. Flexibler, aber ihr braucht Wochen Vorlauf und jede Änderung läuft über eine andere Person.
  • Individuelle Maßanfertigung (800–2.000 € oder mehr): für alle, die etwas völlig Einzigartiges wollen. Außerhalb sehr großer Hochzeiten selten.

Für die meisten Paare ist die zweite Option die vernünftige: schönes Design, volle Kontrolle und ein Preis, der im Hochzeitsbudget nicht wehtut.

Eure Website Schritt für Schritt erstellen

  1. Wählt Plattform oder Weg. Entscheidet zwischen kostenlos mit Werbung, spezialisierter Plattform oder Maßanfertigung — je nach Budget und Zeitdruck.
  2. Sucht die Vorlage aus. Sie sollte zum Stil der Hochzeit passen: klassisch, botanisch, mediterran… Bei Weddara könnt ihr die 9 Vorlagen mit echter Demo ansehen, bevor ihr euch entscheidet.
  3. Sammelt die Informationen. Datum, genaue Adressen (mit Google-Maps-Link), Zeiten, Hotelempfehlungen und die Daten zum Hochzeitstisch. Liegt das vor euch, ist die Website in 30 Minuten befüllt.
  4. Schreibt wenig und klar. Kurze Sätze, konkrete Fakten. Eure Geschichte darf lang sein; die Logistik nicht.
  5. Aktiviert das RSVP. Überlegt, was ihr abfragt: Zusage, Menü oder Allergien, Shuttle, Kinder. Je weniger Fragen, desto mehr Antworten.
  6. Veröffentlichen und testen. Öffnet die Website auf dem Handy von jemand anderem, prüft die Karten und schickt eine Testzusage ab.
  7. Teilt die Adresse. Auf der Save-the-Date-Karte, auf der Einladung (ausgeschrieben oder als QR-Code) und in der WhatsApp-Gruppe. Mit eigener Domain wie lenaundjonas.com noch besser: hier erklären wir, warum.

Wann sollte sie fertig sein?

Ideal ist die Veröffentlichung 8 bis 10 Monate vorher, zeitgleich mit der Save-the-Date-Karte — und sei es nur mit Datum und Ort. Ergänzt sie, sobald ihr Details festzurrt, und öffnet das RSVP spätestens 3 Monate vor der Hochzeit, damit die Zusagen einen Monat vor der finalen Zahl fürs Catering vorliegen.

Kurz gesagt

Eine Hochzeitswebsite nimmt euch genau in den Monaten Arbeit ab, in denen ihr am meisten davon habt: Sie antwortet für euch, sammelt die Zusagen ein und hält alle auf dem richtigen Stand. Sie kostet weniger als ein Blumengesteck und ist an einem Nachmittag erstellt. Wenn ihr sie heute fertig haben wollt: Bei Weddara wählt ihr die Vorlage, füllt eure Daten mit Live-Vorschau aus und veröffentlicht sofort — ab 89 €.