Ratgeber · 21. September 2026

Der QR-Code eurer Hochzeit: vom Papier zur Website, ohne jemanden zu verlieren

Die moderne Einladung ist eine Brücke: das Papier berührt, die Website löst. Und die Brücke zwischen beiden ist ein kleines Pixelquadrat, das in eine Ecke passt. Gut gemacht, verwandelt der QR jeden Umschlag in Zusagen, die von selbst eintreffen; schlecht gemacht, ist er eine Tante am Telefon: „Wie geht das auf?". Hier der komplette Ratgeber.

Was der QR öffnen sollte (und was nicht)

Der QR sollte zu einem einzigen Ort führen: eurer Hochzeitswebsite — und darin wohnt alles: zusagen, die Karte zu Trauung und Feier, der Zeitplan, die Busse, Übernachtungstipps. Was er NICHT öffnen sollte: ein PDF (am Handy unlesbar), ein loses Formular (die Hälfte der Informationen geht verloren) oder eine WhatsApp-Gruppe (der Verstand geht verloren).

Der Lackmustest: eure Mutter scannt den Code — weiß sie innerhalb von drei Sekunden, was zu tun ist? Wenn die Seite mit euren Namen, dem Datum und einem großen Zusage-Button aufgeht: ja.

Wie er entsteht

Mit einer Weddara-Hochzeitswebsite gibt es nichts zu tun: der QR entsteht automatisch beim Veröffentlichen, zeigt auf eure Adresse und lässt sich druckfertig herunterladen. Nutzt ihr einen externen Generator, prüft zwei Dinge: dass der Code nicht abläuft (viele „Gratis-QRs" verfallen nach Tagen) und dass er auf eine Adresse zeigt, die auch nach der Hochzeit noch lebt.

Die 5 Druckregeln

  1. Mindestgröße: 2 × 2 cm. Kleiner scannt schlecht bei wenig Licht — und Einladungen werden im Wohnzimmer gelesen, nicht im Fotostudio.
  2. Echter Kontrast. Dunkler Code auf hellem Grund. Der goldene QR auf Creme ist wunderschön, und niemand kann ihn scannen.
  3. Luft drumherum. Lasst einen weißen Rand um den Code (die „Ruhezone"): ohne sie finden ihn viele Kameras nicht.
  4. Gedruckt testen, nicht am Bildschirm. Bestellt einen Probedruck und scannt ihn mit drei verschiedenen Handys — eines davon das älteste der Familie.
  5. Die Adresse darunter schreiben. Eine kleine Zeile („unserehochzeit.weddara.com") rettet alle, die mit der Kamera kämpfen. Der QR ist die Abkürzung; die URL ist Plan B.

Die Fehler, die wir jede Woche sehen

  • QR auf der Rückseite der Einladung: die Hälfte der Gäste sieht ihn nie.
  • Drucken vor dem Veröffentlichen: der Code zeigt ins Leere, bis ihr veröffentlicht. Erst veröffentlichen (bei Weddara bleibt die Seite bis einen Monat nach der Hochzeit online — es gibt also keinen Grund zu warten), dann drucken.
  • Ein QR pro Thema (einer zum Zusagen, einer für die Karte, einer für die Liste): drei Codes verwirren mehr, als sie helfen. Ein Code, zur Website — und die Website verteilt.

Und auch auf dem Save the Date

Der QR ist nicht nur für die offizielle Einladung: auf dem Save the Date funktioniert er sogar besser, weil er Monate früher ankommt und die Gäste vom ersten Tag an zusagen lässt. Kurzer Text, großes Datum, kleiner Code — und die Zusagen tröpfeln von selbst ein.

Ihr habt die Website, auf die euer QR zeigen wird, noch nicht? In etwa 10 Minuten steht sie, kostenlos — und der Code entsteht im Moment der Veröffentlichung.

Der QR-Code eurer Hochzeit: vom Papier zur Website, ohne jemanden zu verlieren — Weddara