Gäste · 30. Juli 2026

Save the Date: Was es ist, wann ihr es verschickt und 10 Ideen, die funktionieren

Das Save the Date („haltet euch den Termin frei") ist die Ankündigung, die ihr euren Gästen Monate vor der offiziellen Einladung schickt — mit einem einzigen Ziel: dass sie sich den Tag im Kalender blocken, bevor ein anderer Plan ihn besetzt. Verschickt wird es 8 bis 12 Monate vor der Hochzeit — früher, wenn ihr in der Hochsaison heiratet oder Gäste anreisen müssen — und es braucht nur drei Angaben: eure Namen, das Datum und die Stadt. Alles andere (Uhrzeit, genauer Ort, Menü, Shuttles) kommt später mit der Einladung und der Hochzeitswebsite.

Was ein Save the Date ist (und was nicht)

Es ist eine Ankündigung, keine Einladung. Der Unterschied zählt:

  • Das Save the Date sagt „wir heiraten am 19. Juni am Chiemsee — haltet euch den Tag frei". Es kommt zuerst, ist kurz und darf informell sein.
  • Die Einladung sagt genau, wo und um wie viel Uhr, bittet um Zusage und gibt den Ton der Hochzeit vor. Sie kommt später, meist 3–4 Monate vorher.

Vermischt beides nicht: Verrät das Save the Date schon alles, verliert die Einladung ihren Moment; und wer zu früh Details verschickt, die sich später ändern, korrigiert doppelt.

Wann verschicken: der Countdown

  • 12 Monate vorher: wenn ihr an einem Samstag im Mai, Juni, September oder Oktober heiratet (Hochsaison), an einem langen Wochenende, oder wenn ihr Gäste im Ausland habt, die Flüge und Urlaub brauchen.
  • 8–10 Monate vorher: der Standard für die meisten Hochzeiten.
  • Weniger als 6 Monate: Ein separates Save the Date lohnt nicht mehr; verschickt direkt die vollständige Einladung.

An wen? Nur an die, die ihr sicher einladen werdet. Ein Save the Date ist ein Versprechen: Wen ihr gebeten habt, sich den Tag freizuhalten, könnt ihr später nicht „ausladen".

Was hineingehört (und was nicht)

Unverzichtbar: eure Namen, das vollständige Datum und die Stadt oder Region. Sehr empfehlenswert: die Adresse eurer Hochzeitswebsite, auch wenn sie vorerst nur den Countdown zeigt — so wissen alle vom ersten Tag an, wo sie nachschauen. Besser weglassen: Uhrzeit, genauer Ort, Geschenkeliste und jede Logistik; dafür sind Einladung und Website da.

10 Save-the-Date-Ideen, die funktionieren

  1. Der Kühlschrankmagnet. Der Klassiker, der nie versagt: euer Foto, das Datum, und zehn Monate an der Kühlschranktür. Das Format mit der größten „Haltbarkeit" von allen.
  2. Das Foto vom Antrag. Habt ihr ein schönes Bild des Moments (oder stellt ihn nach), ist es das emotionalste Save the Date — und das meistgeteilte.
  3. Polaroid oder Sofortbild mit dem Datum handschriftlich darunter. Handgemacht, günstig und mit Charme.
  4. Kurzes Video per WhatsApp. Zehn Sekunden: ihr beide, ein Schild mit dem Datum, Gelächter. Kostet nichts und erreicht alle an einem Tag.
  5. Der QR-Code zu eurer Website. Eine schlichte Karte mit euren Namen und einem QR-Code; beim Scannen erscheint die Website mit laufendem Countdown. Überrascht — und erspart euch den Neudruck, wenn sich etwas ändert.
  6. Kalender mit eingekreistem Tag. Ein Mini-Monatskalender, der Tag rot umkringelt. Direkt und visuell.
  7. Bordkarte oder Reisepass, wenn es eine Hochzeit mit Reise wird: „Ziel: Menorca. Boarding: 19.06.2027".
  8. Illustration von euch beiden. Ein von einer Künstlerin gezeichnetes Porträt — funktioniert besonders gut, wenn ihr die Illustration später auf Einladung und Website wiederholt, als grafischen roten Faden der ganzen Hochzeit.
  9. Das Samentütchen. „Unsere Liebe blüht am 19. Juni": ein Tütchen Blumensamen mit dem Datum. Hübsch, anders und unvergesslich.
  10. Die Überraschungsbox für die Engsten (Eltern, Trauzeugen): eine kleine physische Aufmerksamkeit — eine Kerze, eine Süßigkeit, ein Foto — die aus der Ankündigung einen Moment macht.

Digital oder Papier? 2026 lautet die ehrliche Antwort: beides. Papier oder Magnet für die Familien, WhatsApp mit Link für alle. Das Digitale kostet nichts und verstärkt das Physische.

Save the Date und Hochzeitswebsite: das perfekte Team

Das Save the Date hat ein strukturelles Problem: Es ist statisch. Einmal gedruckt — und wenn sich etwas ändert, Pech gehabt. Deshalb ist die ideale Kombination kurzes Save the Date + lebendige Hochzeitswebsite: Das erste verankert das Datum im Kalender eurer Gäste; die zweite wächst mit den Informationen, sobald ihr sie festzurrt — Ort, Zeiten, die Abschnitte, die nicht fehlen dürfen, Shuttles, RSVP.

Das Save the Date mit eurer Website-Adresse zu verschicken hat außerdem einen wunderbaren Nebeneffekt: Wenn ihr Monate später die Zusagen öffnet, kennen eure Gäste den Weg schon. Und ist die Adresse kurz und eure eigene — etwa lenaundjonas.com — passt sie auf jede Karte und merkt sich von selbst (hier erklären wir, warum sich die eigene Domain lohnt).

Kurz gesagt

Verschickt das Save the Date 8–12 Monate vorher, nur mit Namen, Datum und Stadt; wählt ein Format, das sich nach euch anfühlt (Magnet und QR-Code sind die sicheren Werte); und stellt ihm vom ersten Tag an eure Hochzeitswebsite zur Seite. Wenn ihr noch keine habt: Bei Weddara erstellt ihr sie an einem Nachmittag — Vorlage, eure Daten, veröffentlicht. Mit laufendem Countdown für den Moment, in dem der QR-Code gescannt wird.